wk
Die Seite für den eher konservativ gekleideten Herrn ;-)


<- Index
Hemden
Das Hemd ist das Herzstück des Männer-Outfits. Deshalb sollte es farblich zur übrigen Bekleidung passen. Generell gilt: Schrille Farben, große Muster und bunte Motive sind im Geschäftsleben tabu. Holzfäller- und Hawaii-Hemden bleiben dem Wochenende vorbehalten. Weiß, Hellblau und Grau sind die dominanten Farben im Büro, meist in verschiedenen kleinen Karo- oder feinen Streifenvarianten.

Ein gutes Hemd hat herausnehmbare Kragenstäbchen, die für den richtigen Sitz sorgen und abstehende Spitzen verhindern. Die Knöpfe sind aus Perlmutt und sitzen bei guten Hemden auf einer einfachen Knopfleiste. Eine geteilte Rückenpassage, Überbleibsel aus der Maßkonfektion, ist ebenfalls ein Qualitätszeichen, da sie für passgenaue Verarbeitung spricht. Damit das Hemd bei heftigen Bewegungen nicht aus der Hose rutscht, sind gute Stücke zudem hinten länger als vorne. Auch der Übergang zwischen Ärmel und Manschette ist speziell verarbeitet. Bei besonderen Varianten existiert noch ein zusätzlicher Knopf zum Manschettenknopf, der für perfekten Sitz des Ärmels sorgt. Führende Hersteller hochwertiger Business- Oberhemden wie Kiton sind preislich meist oberhalb der 250 € Marke angesiedelt. Ein Tip in den morderaten Preisregionen ist die Marke Gilberto (Hausmarke von Peek & Cloppenburg), die aus dem Herrenhemdentest der Stiftung-Warentest (11/2006) mit der Note 2,3 als Testsieger hervorging. Und das für nur 20 €!

Business-Hemden haben in der Regel einen Umklappkragen. Bei Umklappkragen dominieren drei Formen: Kent-, Tab- und Button-down-Kragen. Wer in der Saison up to date sein will, entscheidet sich für den Kent- oder Haifischkragen (Eaton-), eine spitzere und längere Kentform. Diese Schnitte trägt “Mann” vor allem im Job, bei offiziellen und festlichen Anlässen. Der Button-down-Kragen ist eine sportive Variante für weniger formelle Geschäftstermine oder für die Freizeit. Beide Kragenenden sind an das Hemd geknöpft, so dass Krawattenmuffel auf den unliebsamen Binder verzichten können. Nach den strengen Bekleidungsregeln werden Button-down-Hemden nicht zum Anzug getragen. Wenn schon im Beruf, dann eher zur etwas lässigeren Kombination aus Blazer und Hose. Eine fast schon extravagante Wirkung erzielt, wer den weniger gebräuchlichen Tab-Kragen bevorzugt. Für die Verbindung zwischen den beiden Kragenschenkeln - wie die Kragenenden heißen - sorgt ein kleiner Steg, der durch einen Druckknopf (Tab) gehalten wird. Ein Hemd mit Tab-Kragen sollte vor allem zum festlichen Anzug oder Blazer, aber grundsätzlich nie ohne Krawatte getragen werden. Diese Hemdform garantiert, dass der Binder gut sitzt und auch optisch sehr elegant wirkt.

<- Index